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StartseiteHome 2. Mittwochs um halb acht 2019/2020

Christmas Classics at the Movies Vol. 2
interview mit gavin sutherland

Gavin Sutherland © Karolina Kuras
Gavin Sutherland

Das 2. Konzert der Reihe Mittwochs um halb acht am 11. Dezember 2019 im Prinzregententheater steht unter dem Motto „Christmas Classics at the Movies Vol. 2“, denn unerschöpflich ist das Repertoire von weihnachtlicher Musik in Filmen bzw. Musik in weihnachtlichen Filmen.

Gavin Sutherland, ein Experte nicht zuletzt für Filmmusik und gern gesehener Gast beim Münchner Rundfunkorchester, steht am Dirigentenpult. Hier erzählt er, wie er Weihnachten in seiner Heimat Großbritannien erlebt.

Gavin Sutherland, kein Weihnachtsprogramm ohne Irving Berlins White Christmas! Träumt man auch in Großbritannien von weißer Weihnacht?

Ich selbst habe überhaupt nur eine einzige weiße Weihnacht erlebt, eine typisch englische: Schon nach einem halben Tag war der Zauber wieder dahingeschmolzen. Ich kann also nicht wie im Lied behaupten: „the one I used to know“ − weil weiße Weihnacht eben keine britische Grunderfahrung ist.

Wie müssen wir uns denn ein typisch englisches Weihnachten vorstellen?

Als ein zweigeteiltes Ereignis. Die ideelle Seite ist natürlich geschmückt mit all diesen positiven Gefühlen und Erinnerungen: die innere Anspannung, mit der man als Kind diesem Ereignis entgegengefiebert hat. Das Auspacken von Geschenken, der Gang in die Kirche und die idyllischen Momente im Kreis der Familie. Die realistische Seite dagegen ist, dass man sich zusammen mit vielen anderen Menschen durch Läden und Kaufhäuser schiebt, auf der Suche nach einem halbwegs brauchbaren Geschenk. Nicht zu vergessen die Vorratseinkäufe für das leibliche Wohl: Es amüsiert mich immer wieder, mit anzusehen, wie die Regale in den Supermärkten bereits eine halbe Stunde nach Öffnung geplündert sind − weil wir statt für zwei Feiertage Vorräte für zwölf Wochen horten.

Wie steht es mit dem weihnachtlichen Kirchgang?

Der ist nach wie vor bei vielen Briten Tradition. Aber wichtiger noch sind die Weihnachtsfeiern in den Schulen; die sind eine Art Pflichtübung für Eltern und Verwandte. Und was uns am allermeisten verbindet, das sind die Lieder, die typischen „christmas carols“, die man in den Weihnachtstagen allerorten hört.

Welches Lied steht dabei auf Platz 1?

Von denen mit religiösem Hintergrund sicherlich O Come All Ye Faithfull (Adeste fideles). In Großbritannien gibt es eine sehr beliebte Chorfassung dieses Liedes von Sir David Wilcox, die praktisch jeder kennt, weil viele bei uns in Chören singen. Aber seine Harmonisierung am Ende des Liedes ist sehr speziell und funktioniert nicht zusammen mit der traditionellen Melodie in den Gesangsbüchern. Wenn dann also an Weihnachten alle voller Inbrunst die Melodie mitsingen, während der Chor Wilcoxʼ Fassung intoniert, ist die Konfusion jedes Mal absehbar, und alle streben geradezu genussvoll der klanglichen Katastrophe entgegen. (lacht) Bei den weltlichen Liedern zählen Titel wie Winter Wonderland oder auch Jingle Bells Rock und ähnliches zu den alljährlichen Hits, in denen es weniger um den Kern des Weihnachtsfestes geht als vielmehr um das Gefühl für die winterliche Jahreszeit.

Und der Dirigent Gavin Sutherland − findet der an Weihnachten ein paar Tage Entspannung?

Da Konzerte unmittelbar an den Weihnachtstagen eher rar sind, kann ich tatsächlich mal ein paar Tage vollständig abschalten und all die Nussknacker- und sonstigen saisonbedingten Konzerte ausblenden. Dann widme ich mich mit Vorliebe dem Kochen.

(Aus einem Interview, das Matthias Keller mit Gavin Sutherland fürs Programmheft führte.)

infos zum konzert

2. Mittwochs um halb acht
Christmas Classics at the Movies, Vol. 2
11. Dezember 2019 im Münchner Prinzregententheater

Tickets

Direktübertragung im Hörfunk auf BR-KLASSIK
Viedeo-Livestream: br-klassik.de / rundfunkorchester.de

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