Apr
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Mai
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Jun
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Jul
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
StartseiteHome Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine & Streicher d-Moll
Streichersymphonien Nr. 1–6

Der Vorliebe seines Vaters, sonntagsmorgens in der Berliner Wohnung der Familie musikalische Konzerte zu veranstalten, war es zu verdanken, dass sich der elfjährige Felix Mendelssohn an die Komposition einer umfangreicheren Serie an Symphonien für Streicher machte und dass diese auch erste Aufführungen erfuhren. Der Musik- und Kompositionsunterricht spornte ihn ungemein an; sein Fleiß wie seine jugendliche Kreativität entwickelten sich früh und machten erstaunliche Fortschritte. 1821 schuf er die erste Hälfte der innerhalb von knapp zwei Jahren entstehenden Streichersymphonien. Bei den Aufführungen im Rahmen der Hauskonzerte übernahm er selbst die Leitung des Kammerorchesters, das sich aus Laien und aus Berufsmusikern der Berliner Hofkapelle zusammensetzte.

Form und Besetzung der ersten sechs seiner insgesamt zwölf Symphonien verdanken sich dem Vorbild von Carl Philipp Emanuel Bachs „Hamburger Symphonien“: Sie sind dreisätzig (im Unterschied zur Viersätzigkeit, die später symphonische Norm werden sollte) und allein für Streichinstrumente besetzt. Um Stilkopien handelt es sich höchstens ansatzweise; meist experimentierte Mendelssohn aber recht frei mit den gewählten Modellen.
Etwa zur gleichen Zeit – um 1821/1822 – komponierte der 13-Jährige für seinen Geigenlehrer und engen Freund Eduard Rietz ein erstes Konzert für Violine und Streichorchester, das dieser bei den „Sonntagsmusiken“ im Hause Mendelssohn gespielt haben dürfte. Es verdankt sich formal den Konzerten Johann Sebastian Bachs, klingt aber eindeutig nach Mendelssohn.

Seit die lange verloren geglaubten Handschriften wiederentdeckt werden konnten, haben sich die Jugendwerke Mendelssohns zu einem festen Bestandteil des Repertoires von Streich- und Kammerorchestern entwickelt. Aus der jugendlichen Frische und Unbekümmertheit der Werke lassen sich bereits Anklänge an die alsbald folgenden instrumentalen Meisterwerke des bedeutenden Symphonikers der Frühromantik heraushören.

Die CD von BR-KLASSIK versammelt das frühe Violinkonzert Mendelssohns und die ersten sechs seiner Symphonien für Streicher als Studioaufnahmen des Münchner Rundfunkorchesters unter Leitung seines Ersten Konzertmeisters Henry Raudales, eines wiederholt ausgezeichneten Geigers, der zahlreiche Aufnahmen als Dirigent und Solist mit dem Klangkörper eingespielt hat.

mitwirkende

Münchner Rundfunkorchester
Henry Raudales, Violine & Leitung

Produktnummer 900324 – 1 CD
Gesamtspielzeit: 74:13

Veröffentlichungstermin: 18.1.2019

 

Zurück zur Übersicht

 

 

Wir verwenden Cookies, um die Nutzung dieser Website zu ermöglichen und zu verbessern. Wenn Sie die Seite weiter verwenden, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Okay