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StartseiteHome 1. Kammerkonzert 2019/2020 des Freundeskreises

kammerkonzert des Freundeskreises

1. Kammerkonzert 2019-2020_Plakatausschnitt

Vor allem französisch geprägt ist das Kammerkonzert des Freundeskreises des Münchner Rundfunkorchesters am Dienstag, 10. Dezember 2019, im Studio 1 des BR-Funkhauses. Im Mittelpunkt steht die virtuose Petite Symphonie (Kleine Symphonie) von Charles Gounod. Wer das Werk zu Beginn der Saison in der Reihe Mittwochs um halb acht noch nicht gehört hat, kann also jetzt die Spielkultur der Bläser des Münchner Rundfunkorchesters ausgiebig genießen. Während im Oktober Emmanuel Pahud, aktueller Artist in Residence, mit dabei war, komplettiert nun Soloflötistin Christiane Dohn die Runde der Kolleginnen und Kollegen. Und auch die Gelegenheit, den Ersten Konzertmeister Stanko Madić und den Stellvertretenden Solocellisten Alexandre Vay einmal in kleiner Besetzung ganz unmittelbar zu erleben, sollte man sich nicht entgehen lassen. Die beiden interpretieren Maurice Ravels Sonate für Violine und Violoncello (1920/1922) sowie die kurze Passacaglia des Norwegers Johan Halvorsen nach einem Thema von Händel.

Zur „Petite Symphonie“ von Charles Gounod

Das 19. Jahrhundert war die Epoche der großen Symphonien von Brahms, Bruckner oder auch Saint-Saëns. Charles Gounod, der vor allem als Opernkomponist Erfolge feierte (Roméo et Juliette, Faust) und mit der Cäcilienmesse und dem Ave-Maria nach Johann Sebastian Bach bis heute seine Fangemeinde hat, komponierte drei Symphonien. Die ersten beiden von 1855 vereinen deutsche symphonische Tradition mit französischem Geschmack. Ob in Symphonien, Oper, Kammer- oder Kirchenmusik – Gounod nahm sich ähnlich wie Mendelssohn die Klarheit der alten Meister Palestrina, Bach und Mozart zum Vorbild. Damit erwies er sich jedoch keineswegs als rückwärtsgewandt, vielmehr galt er bis ins 20. Jahrhundert herein bei Komponisten wie Ravel als wegweisend mit seiner klaren Formsprache und dem melodischen Erfindungsreichtum. In diesem Licht ist auch Gounods dritte und letzte Symphonie zu betrachten, die mit ihrer reinen Bläserbesetzung eher der Kammermusik zuzurechnen ist und daher nicht zu Unrecht den Titel Petite Symphonie trägt. Das Werk entstand 1885, als sich der knapp Siebzigjährige vor allem mit Kirchenmusik und Oratorien beschäftigte. Gounod widmete die Petite Symphonie der Gesellschaft für Kammermusik für Blasinstrumente und deren Gründer, dem Flötisten Paul Taffanel, der auch den Flötenpart bei der Uraufführung 1885 in der Pariser Salle Pleyel gestaltete. Mit der Besetzung für Flöte sowie je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte knüpft Gounod in der Petite Symphonie an jenen serenadenhaften, aber auch tiefgründigen Ton an, den wir aus Mozarts Gran Partita kennen. Das viersätzige Werk ist formal ganz der Tradition verpflichtet, so sind etwa die Ecksätze in Sonatenform gehalten. Im Andante cantabile übertrug Gounod weitschweifige Kantilenen der Flöte, und das Scherzo greift den „Elfen-Stil“ Felix Mendelssohn Bartholdys auf, den Gounod 1840 in Leipzig kennengelernt hatte.

Die Interpreten der Petite Symphonie im Kammerkonzert des Freundeskreises sind Christiane Dohn, Jürgen Evers, Florian Adam, Stefan Schneider (a.G.), Caroline Rajendran, Hannah Sieber, Marc Ostertag,Till Heine und Kaspar Reh.

Freundeskreis des Münchner Rundfunkorchesters

Der Freundeskreis des Münchner Rundfunkorchesters wurde 2004 gegründet. Er unterstützt die Aktivitäten des Klangkörpers und bietet Probenbesuche zu ausgewählten Projekten an. Vor allem ermöglicht er die Kammermusikreihe des Rundfunkorchesters, in der Mitglieder des Orchesters (sowie gelegentlich auch Gastinterpreten) als wichtige Ergänzung zum Spiel in großer Besetzung diese intimere Form des Musizierens pflegen.

Der Eintritt zu den Kammerkonzerten ist frei. Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen.

Die nächsten Kammerkonzerte der saison 2019/2020:

Di., 11. Februar 2020
Mi., 17. Juni 2020

jeweils um 19.30 Uhr im Studio 1 des Münchner Funkhauses

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