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StartseiteHome Jonathan Dove und seine Oper „Flight“
Jonathan Dove (C) Andrew Palmer

Jonathan Dove

Der Komponist und seine Oper Flight

Geboren 1959 in London als Kind zweier Architekten, machte Jonathan Dove seine ersten musikalischen Erfahrungen an Klavier, Orgel und Bratsche. Er studierte Komposition in Cambridge und arbeitete nach seinem Abschluss als freiberuflicher Liedbegleiter, Repetitor, Musikvermittler und Arrangeur. 1990 schrieb Dove seine erste von inzwischen über zwanzig Opern: Hastings Spring. Seinen Durchbruch als zeitgenössischer Komponist erreichte er allerdings erst 1998 mit der Flughafenkomödie Flight, die Dove als Auftragswerk für die Glyndebourne Touring Opera komponierte. Die Handlung wurde von der wahren Geschichte des iranischen Flüchtlings Mehran Karimi Nasseri inspiriert, der von 1988 bis 2006 im Ankunftsbereich des Pariser Flughafens Charles de Gaulle lebte. Auch der Film Die vom Himmel Gefallenen, die Pseudo-Dokumentation Here to Where und der Hollywoodfilm Terminal basieren auf dem Schicksal Nasseris.

»Ich glaube, dass Oper für jeden da sein kann«, meinte Jonathan Dove einmal, und kaum eines seiner Werke verdeutlicht Doves Einstellung so sehr wie die Oper Flight, die ein Paradebeispiel für seine kompositorische Meisterschaft und zugleich die unmittelbare Zugänglichkeit seiner Musik darstellt. Besonders markant sind die beiden Flugzeugstarts, die Dove mit üppiger Orchestrierung und groß angelegten musikalischen Effekten illustrierte, genauso wie auch den Sturm, der als Stilelement in der Operngeschichte eine lange Tradition hat. Die gezielte Platzierung von Arien und Ensembles und die darauf abgestimmten Wechsel der Atmosphäre machen das Werk zu einem in sich schlüssigen Ganzen, das Doves Gespür für Opern unter Beweis stellt. Flight ist eine faszinierende Komposition, die reiche Interpretationsspielräume für das Publikum lässt und deren Geschichte nicht an Aktualität verliert.

(Philip Eimer, Nele Hahn)

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