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StartseiteHome Festkonzert zur Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland
Sonderkonzert

Festkonzert zur Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland

Montag, 6.7.2020, 22.15 Uhr
München, Herkulessaal der Residenz / Kroatisches Nationaltheater in Zagreb

Sendung in ARD-alpha am Mo., 6. Juli 2020, ab 22.15 Uhr, in 3sat am Sa., 11. Juli 2020, ab 21.45 Uhr und im Hörfunk auf BR-KLASSIK am Sa., 25. Juli 2020, ab 12.05 Uhr. Aufzeichnung des Konzerts ohne Publikum.

Programm

Marc-Antoine Charpentier
Te Deum: Prélude

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068: Ouvertüre

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 2 h-Moll, BWV 1067: Menuet, Polonaise, Badinerie

Luka Sorkočević
Symphonie Nr. 3

Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie für Streichorchester Nr. 10 h-Moll

Max Bruch
Kol Nidrei für Violoncello und Orchester

Wolfgang Amadé Mozart
Flötenkonzert G-Dur, KV 313: 1. Satz

Richard Strauss
Serenade Es-Dur, op. 7 für 13 Bläser

Richard Wagner
Lohengrin: „In fernem Land“, 3. Akt

Boris Papandopulo
Sinfonietta für Streichorchester: Perpetuum mobile

Jakov Gotovac
Ero der Schelm: Finale (Kolo)

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 9 d-Moll: 4. Satz (Ausschnitt)

Mitwirkende

Emmanuel Pahud, Flöte - Artist in Residence

Maximilian Maier, Moderation

Münchner Rundfunkorchester

Ivan Repušić, Leitung

Monika Leskovar, Violoncello

Tomislav Mužek, Tenor

Iva Šulentić, Moderation

Kroatischer Rundfunkchor

HRT-Symphonieorchester

Tomislav Fačini, Leitung

Zum konzert

Am 1. Juli geht die EU-Ratspräsidentschaft turnusgemäß von Kroatien auf Deutschland über. Aus diesem Anlass präsentieren das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung seines kroatischen Chefdirigenten Ivan Repušić sowie der HRT-Chor und das HRT-Symphonieorchester unter Tomislav Fačini einen Streifzug durch die Musikgeschichte Kroatiens und des deutschsprachigen Raums. Grußbotschaften der beiden Kulturministerinnen unterstreichen den besonderen Charakter dieses TV-Konzerts als Zeichen der europäischen Verbundenheit, gerade in Corona-Zeiten.

Das Konzert ist Teil des Kulturprogramms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Mehr zum Konzert

Der Übergang der EU-Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland stand Pate für die Idee zu einem binationalen Konzert; schließlich hat das Münchner Rundfunkorchester seit Herbst 2017 in der Person von Ivan Repušić einen aus Dalmatien stammenden Chefdirigenten. Musikalische Brücken zu schlagen und neue Kontakte zu knüpfen – das war ihm von Anfang an ein wichtiges Anliegen. Nicht zuletzt die erfolgreichen Gastspiele in Zagreb, Ljubljana und Budapest zeugen davon. So verbindet nun das ca. 90-minütige Event einen Rundfunkchor und zwei Rundfunkorchester aus beiden Ländern an zwei verschiedenen Spielorten; dabei erklingen Werke von bedeutenden Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum und aus Kroatien. Ebenfalls mit von der Partie sind der Flötist Emmanuel Pahud, derzeitiger Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters, sowie die Cellistin Monika Leskovar und der Tenor Tomislav Mužek, beide international gefeierte kroatische Künstler. Grußbotschaften der deutschen Kulturstaatsministerin Monika Grütters, ihrer kroatischen Amtskollegin Nina Obuljen Koržinek sowie des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, ergänzen das festliche Programm.

Von Bach und Beethoven bis zur kroatischen Moderne

Gerahmt wird das Konzertprogramm vom Prélude aus Charpentiers barockem Te Deum, dessen Hauptthema als Eurovisionsmelodie bekannt wurde, und einem Ausschnitt aus Beethovens Neunter Symphonie, auf dem die Europahymne basiert. Stationen des musikalischen Streifzugs sind u. a. Bachs h-Moll-Suite und ihre bravouröse Badinerie für Soloflöte oder auch eine Symphonie des kroatischen Frühklassikers Luka Sorkočević; weiter geht es über Mozart, Mendelssohn und die Gralserzählung aus Wagners Lohengrin bis hin zu mitreißenden, teils folkloristisch gefärbten Effektstücken der kroatischen Moderne. BR-KLASSIK-Moderator Maximilian Maier und die aus dem Kroatischen Rundfunk bekannte Moderatorin Iva Šulentić führen durch den Abend.

video + Fotos + Biografien

bilder von der Aufzeichnung mit dem münchner Rundfunkorchester

Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Festkonzert zur Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland: effektvolle Beleuchtung für die Aufzeichnung im Herkulessaal der Münchner Residenz
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Chefdirigent Ivan Repušić leitet das Münchner Rundfunkorchester.
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Engagierter Einsatz für ein außergewöhnliches Event. Links: Stanko Madić, Erster Konzertmeister
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Der Flötist Emmanuel Pahud setzt musikalische Glanzlichter.
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Er ist in der Saison 2019/2020 Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters.
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Links im Bild: die Stellvertretende Konzertmeisterin Doren Dinglinger
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Maximilian Maier moderiert.
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Das Konzert wird am 6. Juli in ARD-alpha und anschließend in 3sat sowie im Hörfunk auf BR-KLASSIK gesendet. Es ist bei BR-KLASSIK Concert als Video on demand abrufbar.
Festkonzert des Münchner Rundfunkorchesters zur Übergabe der EU Ratspräsidentschaft von Kroatien an Deutschland (Credit BR/Markus Konvalin)
Ivan Repušić dirigiert bei diesem Festkonzert das Münchner Rundfunkorchester im Herkulessaal. Dazu kommen Einspielungen mit Chor und Orchester des Kroatischen Rundfunks aus Zagreb.

die solisten, dirigenten und moderatoren in München und zagreb

Monika Leskovar (Archiv des BR)
Die Solisten des Konzerts von kroatischer Seite sind die Cellistin Monika Leskovar ...
Tomislav Mužek (Archiv des BR)
... und der Tenor Tomislav Mužek.
Emmanuel Pahud (Credit Josef Fischnaller)
Außerdem mit dabei: der französisch-schweizerische Flötist Emmanuel Pahud, aktueller Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters
Ivan Repusic (c) Lisa Hinder
Ivan Repušić dirigiert das Münchner Rundfunkorchester ...
Tomislav Fačini (Credit Vesna Zednik)
... und Tomislav Fačini steht am Pult des HRT-Chores und des HRT-Symphonieorchesters.
Maximilian Maier (Credit BR/Markus Konvalin)
Maximilian Maier führt in München durch das Programm ...
Iva Šulentić (Archiv des BR)
... und Iva Šulentić moderiert dieses binationale Konzert von Zagreb aus.
Mehr zu den Mitwirkenden

Monika Leskovar wurde in Kreuztal (Deutschland) geboren und erhielt Cellounterricht in Zagreb. Es folgte das Studium in Lübeck sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei David Geringas, wo sie 2006 Assistentin wurde. Die kroatische Künstlerin besuchte Meisterkurse u.a. bei Mstislav Rostropowitsch und gewann Preise z.B. beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Japan und beim ARD-Musikwettbewerb. Monika Leskovar war 2010/2011 Solocellistin der Münchner Philharmoniker und später Dozentin am Konservatorium in Lugano. Seit 2017 ist sie Professorin an der Musikakademie in Zagreb. Als Solistin konzertierte sie etwa mit den Philharmonischen Orchestern von Moskau und Zagreb, der Kremerata Baltica oder dem Prager Kammerorchester.

Tomislav Mužek studierte in Wien und war 1. Preisträger beim Ferruccio-Tagliavini-Wettbewerb. Von 2000 bis 2002 gehörte er dem Ensemble des Theaters Bremen an; mittlerweile ist der kroatische Tenor an den internationalen Bühnen ein gern gesehener Gast, darunter die Staatsopern in München, Berlin und Hamburg, die Dresdner Semperoper und die Mailänder Scala. Dabei sang er  Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Rodolfo (La bohème) und Alfredo (La traviata). Bei den Bayreuther Festspielen war er als Steuermann und Erik (Der fliegende Holländer) zu erleben. 2015 debütierte Tomislav Mužek als Lohengrin in São Paulo. Sein erster Auftritt als Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) ist für 2021 bei den Münchner Opernfestspielen geplant.

Iva Šulentić zählt zu den bekanntesten Gesichtern in den kroatischen Medien. Seit 1996 arbeitet die studierte Betriebswirtin beim Kroatischen Rundfunk HRT, wo sie viele Sendungen und Live-Events präsentierte. Ihre Karriere begann im Kinder- und Jugendprogramm. Später folgten Musikshows, Preisverleihungen und vieles andere. Dem Publikum ihres Heimatlandes ist sie z.B. aus dem Magazin Guten Morgen, Kroatien! oder aus dem Musikformat Garaža vertraut. Aktuell moderiert Iva Šulentić die tägliche Livesendung Bei uns zuhause sowie die Castingshow The Voice Croatia.

Tomislav Fačini studierte Dirigieren in Zagreb, Mailand und Karlsruhe und war u.a. Chefdirigent des Symphonieorchesters von Dubrovnik. Einen Namen machte er sich auch als Künstlerischer Direktor der Musikabende von Sankt-Donat in Zadar und Programmdirektor des Sommerfestivals in Dubrovnik. Er leitet das Vokalensemble Antiphonus und ist seit der Saison 2017/2018 Chefdirigent des HRT-Chores. Tomislav Fačini hat auch mit dem HRT-Symphonieorchester und vielen anderen Formationen seines Heimatlandes gearbeitet und ist ein Kenner des kroatischen Repertoires – von der Alten Musik über die Symphonien des Frühklassikers Luka Sorkočević bis hin zu Zeitgenössischem. Aber auch geistliche Werke von Monteverdi, Bach und Haydn oder Opern von Mozart, Rossini und Verdi hat er aufgeführt.

Emmanuel Pahud ließ sich am Pariser Conservatoire und bei Aurèle Nicolet ausbilden. Im Alter von 22 Jahren wurde er zum Soloflötisten der Berliner Philharmoniker berufen – eine Position, die er bis heute innehat. Zudem verfolgt er eine internationale Laufbahn als Solist und Kammermusiker. So hat er z.B. mit dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande oder dem NHK Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Er wurde u.a. zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres und zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music ernannt. Als aktueller Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters war Emmanuel Pahud bereits in der Reihe Mittwochs um halb acht und bei einer Silvester-Gala zu hören. Unter der Leitung von Ivan Repušić entstand zudem die CD Dreamtime.

Maximilian Maier präsentiert bei BR-KLASSIK die unterschiedlichsten Themen aus der Welt der Musik. So moderierte er TV-Übertragungen u.a. von Klassik am Odeonsplatz oder von den Salzburger Festspielen und kommentierte für 3sat Übertragungen von den Bayreuther Festspielen. Im Mai war er bei dem Gemeinschaftskonzert „Wir für die Musik“ von Münchner Rundfunkorchester sowie Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks live auf den Bildschirmen und im Radio zu erleben. Beim Münchner Rundfunkorchester führte Maximilian Maier z.B. durch ein Programm mit Opernchören und ein Abschlusskonzert des Education-Projekts Klasse Klassik.

Ivan Repušić wurde u.a. an der Musikakademie in Zagreb ausgebildet. Er war Chefdirigent und Operndirektor am Nationaltheater in Split; von 2010 bis 2013 wirkte er als Erster Kapellmeister und von 2016 bis Sommer 2019 als Generalmusikdirektor an der Staatsoper Hannover. An der Deutschen Oper Berlin präsentierte er als Erster ständiger Gastdirigent zahlreiche Werke. Er gastierte z.B. an der Hamburgischen Staatsoper und der Semperoper Dresden, bei den Prager Symphonikern und den Zagreber Philharmonikern. Zur Spielzeit 2017/2018 übernahm Ivan Repušić das Amt als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters; auf CD erschienen u.a. bereits Verdis Luisa Miller, I due Foscari und Attila sowie die Oper Ero der Schelm des kroatischen Komponisten Jakov Gotovac.

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