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StartseiteHome Mittwochs um halb acht „Bienvenue, Emmanuel!“

Mittwochs um halb acht: „Bienvenue, Emmanuel!“

Emmanuel Pahud © Fabien Monthubert
Der Flötist Emmanuel Pahud

Mit der Flöte „im Anschlag“ sieht er mindestens so cool aus wie ein bekannter englischer Film-Spion: Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker und international gefragter Solist. Dass er aber ein wahrer Poet auf seinem Instrument ist, beweist er nun gleich mehrfach beim Münchner Rundfunkorchester. Hier ist er in der aktuellen Spielzeit als Artist in Residence zu Gast. Im 1. Konzert Mittwochs um halb acht am 23. Oktober 2019 im Prinzregententheater wird er unter dem Motto „Bienvenue, Emmanuel!“ herzlich willkommen geheißen. Auf dem Programm stehen unter anderem Debussys berühmtes Stück Prélude à Lʼaprès-midi dʼun faune, das Divertimento für Flöte und Orchester von Ferruccio Busoni sowie das Flötenkonzert D-Dur von Carl Reinecke.

Vier Fragen und Antworten verraten vorab schon einiges über den sympathischen Künstler. 

Emmanuel Pahud, wenn Sie an Ihre Kindheit denken, welche Klänge haben Sie dann im Kopf?

Ich erinnere mich vor allem an den Klang der Flamenco-Gitarre. Das war meine erste musikalische Entdeckung, da meine Familie in Spanien wohnte, als ich drei Jahre alt war. In den folgenden Jahren war es dann die Oper, die mich faszinierte: Mozarts Don Giovanni, Beethovens Fidelio, Ravels Lʼenfant et les sortilèges. Weiter ging es mit Rossini, Verdi, Puccini und Wagner.

Als Kind lebten Sie in verschiedenen Städten, darunter auch Rom und Brüssel. Heute – als vielgefragter Künstler – reisen Sie viel. Fühlen Sie sich überall schnell daheim?

In der Tat fühle ich mich überall zuhause. Neue Orte zu entdecken ist Teil eines jeden Musikerlebens. Und immer gibt es da einen Flughafen, ein Hotel, eine Konzerthalle und Restaurants – die meisten dieser Orte sind recht zivilisiert!

Was schätzen Sie am Divertimento von Ferruccio Busoni und am Flötenkonzert von Carl Reinecke, die Sie unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester aufführen?

Diese Stücke gehören zu den wenigen Werken der Spätromantik oder besser gesagt des frühen 20. Jahrhunderts, in denen die Flöte als Soloinstrument verwendet wird – und zwar in extrem ausdrucksvoller Weise, entweder mit langen melodischen Linien oder mit virtuosen Passagen. Sie erlauben es auch, das Orchester dank der üppigen Farben in der Instrumentierung besonders herauszustellen.

Wie würden Sie den Charakter der Flöte beschreiben – also des Instruments, das Sie wahrscheinlich am meisten lieben?

Ich bin nicht sicher, ob ich die Flöte am meisten liebe. Im Grunde mag ich solche Festlegungen nicht, aber es ist sicher das einzige Instrument, das ich so beherrsche, dass ich öffentlich damit auftreten kann. Ich hätte auch gerne gut Klavier, Cello oder Trompete gespielt, aber dazu kam es nie. Die Flöte ist ziemlich einzigartig innerhalb der Familie der Blasinstrumente – das einzige Instrument mit einem „offenen“ Mundstück. Dadurch funktionieren die Luftzufuhr und der Ansatz ähnlich wie bei einem Sänger. Für mich fühlt es sich an wie die natürliche Verlängerung meines Atems und meiner Imagination. Die Komponisten haben die Flöte meist wie eine Art Sopran unter den Melodieinstrumenten benutzt. Aber in jüngerer Zeit erproben sie auch gern die erweiterten technischen Möglichkeiten der Flöte und experimentieren damit, wodurch das Repertoire ungemein erweitert wird.

Die neue CD Dreamtime markiert den Beginn der intensiven Zusammenarbeit des Münchner Rundfunkorchesters und seines Chefdirigenten Ivan Repušić mit Emmanuel Pahud, Artist in Residence der Saison 2019/2020. Auf ihr vereint sind neben Mozarts Andante für Flöte und Orchester oder auch Carl Reineckes Flötenkonzert D-Dur und Busonis Divertimento für Flöte und Orchester moderne Werke von Krzysztof Penderecki und Tōru Takemitsu. Emmanuel Pahud dokumentiert damit seine große stilistische Vielseitigkeit.

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