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KulturTagJahr 2017/2018 mit dem Münchner Rundfunkorchester

KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
KulturTagJahr im Schuljahr 2017/2018: Musikerinnen und Musiker des Münchner Rundfunkorchesters arbeiten mit der 7. Jahrgangsstufe des Münchner Luitpold-Gymnasiums.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Die Schülerinnen und Schüler entdecken aktiv die Welt der Klänge.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Ab und zu schadet auch ein klein wenig Theorie nicht.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Doch der Schwerpunkt liegt auf dem Entwickeln der eigenen Kreativität.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Jede Schülergruppe überlegt sich eine kleine Vorführung.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Mitschüler, Eltern und Lehrkräfte besuchen die Abschlusspräsentation im Studio 1 des BR.
KulturTagJahr 2018 (Credit Florian Lang)
Klassische Instrumente, Schlagwerk, Text und Gesang: Alles ist erlaubt!

Das KulturTagJahr, ein interdisziplinäres Format kultureller Bildung, wurde ursprünglich in Hessen entwickelt und dann in Bayern übernommen. Partner der federführenden Stiftung Nantesbuch für Kunst und Natur war dabei auf musikalischem Gebiet vier Mal das Münchner Rundfunkorchester. Eine Woche lang erforschten daher auch im Schuljahr 2017/2018 Schülerinnen und Schüler der kompletten 7. Jahrgangsstufe des Münchner Luitpold-Gymnasiums die Welt der Klänge.

In den Räumlichkeiten des BR hatten die elf Gruppen mit je zwölf Jugendlichen genug Platz, um in Ruhe zu experimentieren. Anders als im Schulunterricht ging es darum, selbst kreativ zu werden und kleine Hör-Collagen zu schaffen. Die Workshops wurden von Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters betreut. Unter Anleitung der Profis fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz unterschiedliche Darstellungsformen, wobei der Fantasie kaum Grenzen gesetzt waren. Schlagwerk und sogenannte Bodypercussion konnten ebenso eingesetzt werden wie Gesang, Textrezitation, Rap, Pantomime oder auch klassische Instrumente. So schaffte es etwa Peter Schlier, Stellvertretender Solobassist im Münchner Rundfunkorchester, zwei Schülern in kürzester Zeit Grundelemente am Kontrabass beizubringen.

Die Geigerin Stefana Titeica wiederum, die sehr viel Erfahrung in der musikalischen Kinder- und Jugendarbeit besitzt, regte die jungen Leute dazu an, bestimmte Gefühle musikalisch auszudrücken. Aber auch Haikus, also japanische Kurzgedichte, oder abstrakte Bilder von Wassily Kandinsky brachte sie zur Inspiration mit. Der Stellvertretende Solotrompeter Makio Bachhuber schließlich baute mit seinen Schützlingen eigene Instrumente. Die Begeisterung über die Ergebnisse war den Jugendlichen bei ihrer kleinen Schlusspräsentation deutlich anzumerken. Im Studio 1 des Funkhauses zeigten sie vor Mitschülern, Eltern, Lehrkräften und Vertretern der Stiftung, was sie an den vier Tagen zuvor erarbeitet hatten.

 

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