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StartseiteHome Klassik zum Staunen Wie ein Programmheft entsteht − Projekt mit Patenschule

Wie ein programmheft entsteht

Projekt mit der Patenschule des Münchner Rundfunkorchesters in Wolfersdorf

Wolfersdorf Entstehung Programmheft 5 (Grundschule Wolfersdorf)

Wie entsteht eigentlich ein Programmheft zu einem Konzert? Das wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a an der Grundschule Wolfersdorf ganz praktisch herausfinden. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Martina Oberhauser beschäftigten sie sich intensiv mit dem Konzert Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand aus der Reihe Klassik zum Staunen des Münchner Rundfunkorchesters.

Nach und nach entstand alles, was man für ein gedrucktes Programm braucht, das gut informieren und schön aussehen soll: die Inhaltsangabe, ein Interview mit den „Erfindern“ des Konzerts, bunte Zeichnungen und vieles mehr. Wer das Endprodukt bestaunen will: einfach ins Konzert kommen!

Wolfersdorf Adventskalender 1 (Grundschule Wolfersdorf)

Konzerttermine: Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand

Bildergalerie

Video: Interview mit den „Erfindern“ des Konzerts

Text: Interview mit dem Dirigenten des Konzerts

Die Patenschule des Münchner Rundfunkorchesters

Bildergalerie „wie ein programmheft entsteht“

Wolfersdorf Entstehung Programmheft 1 (Grundschule Wolfersdorf)
Mit Hingabe arbeiten die Schülerinnen und Schüler an den Illustrationen zum Konzert. Hier entsteht das Bild mit dem Schlitten.
Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand 5 (Credit Grundschule Wolfersdorf)
So sieht es fertig aus.
Wolfersdorf Entstehung Programmheft 5 (Grundschule Wolfersdorf)
Sehr schön wird auch das goldene Horn.
Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand 1 © Grundschule Wolfersdorf
Es findet sich später im Adventskalender wieder.
Wolfersdorf Entstehung Programmheft 2 (Grundschule Wolfersdorf)
Für das Interview mit den Erfindern des Konzerts, Martina Oberhauser und Franz Kanefzky, wurden Fragen vorbereitet.
Wolfersdorf Entstehung Programmheft 3 (Grundschule Wolfersdorf)
Wie ein Interview geführt wird, will geübt sein.
Wolfersdorf Interviewkinder (Grundschule Wolfersdorf)
Schüler aus der Klasse 2a stellen die Fragen.
Wolfersdorf_Martina Oberhauser und Franz Kanefzky beim Interview 1 (Grundschule Wolfersdorf)
Martina Oberhauser, Grundschullehrerin und Musikvermittlerin, sowie Franz Kanefzky, Komponist und Hornist im Münchner Rundfunkorchester, antworten. Gemeinsam denken sie sich Kinderkonzerte aus.
Wolfersdorf_Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand_Zeichnung-3 (Grundschule Wolfersdorf)
Fantasievolle Zeichnungen illustrieren die Geschichte von Nikolaus und seinem Gehilfen, die Franz Kanefzky vertont hat.
Wolfersdorf_Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand_Zeichnung 1 (Grundschule Wolfersdorf)
Wie wohl die Musik dazu klingen wird?

das konzert

Das Konzert Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand besteht eigentlich aus zwei Stücken: Da ist zum einen die Rahmenhandlung unter dem Titel Eine Weihnachtsbotschaft oder „Süßer die Trommeln nie klingen“ mit einer besonderen Überraschung in Tönen, die hier natürlich noch nicht verraten wird. Dazu hat Martina Oberhauser, Grundschullehrerin und Musikvermittlerin, den Text geschrieben; Franz Kanefzky, Komponist und Hornist im Münchner Rundfunkorchester hat die passende Musik erfunden. Und da ist zum anderen die darin eingebettete Geschichte Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand – vertont ebenfalls von Franz Kanefzky, und zwar nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Kathrin Siegenthaler und Marcus Pfister.

Puh, klingt erstmal kompliziert. Wird aber super spannend, sobald man im Konzert sitzt. Denn Martina Oberhauser und Franz Kanefzky haben schon viel Erfahrung im gemeinsamen Erfinden von Kinderkonzerten. Als Team nennen sie sich übrigens „KinderStunde Musik“.

Im Video-Interview mit Simon, Felix und Nepomuk erklären Martina Oberhauser und Franz Kanefzky, wie ihre Zusammenarbeit funktioniert und sie sich gegenseitig die kreativen „Bälle“ zuwerfen.


Interview mit Martina Oberhauser und Franz Kanefzky, den „erfindern“ des Konzerts

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Interview mit Nabil Shehata, dem dirigenten des Konzerts

Die Fragen stellten auch hier Kinder der Klasse 2a der Grundschule Wolfersdorf.

Wie wird man Dirigent und wie lange dauert das?

Dirigent zu werden dauert genauso lange wie ein Instrument zu erlernen und es richtig zu beherrschen. Als Dirigent muss man zuerst das Handwerk und die Techniken lernen, die man braucht, um ein Orchester zu leiten. Dazu gehört nicht nur das Dirigieren an sich, sondern auch das Partitur-Lesen [= Lesen der Noten] und das Verstehen von Strukturen und Harmonie in der Musik. Danach braucht man meist jahrelange Berufserfahrung mit einem Orchester, um sein gelerntes Wissen so einzusetzen, dass daraus gemeinsam mit den Musikern eine schöne und aussagekräftige Klangwelt entsteht.

Was ist das Schwierigste an Ihrem Beruf?

Das Schwierigste an meinem Beruf ist, kein eigenes Orchester zu Hause zu haben, auf dem man täglich aus der Partitur „spielen“ kann. Bei einem Dirigenten läuft die gesamte Vorbereitung im Kopf und in der Vorstellung ab. Wenn man dann bei Probenbeginn vor dem Orchester steht, hat man meistens nur ein paar Tage Zeit, um seine Vorstellungen in echte Klänge umzuwandeln. Und man ist dabei sehr auf die Mithilfe und Bereitschaft des Orchesters angewiesen.

Muss man als Dirigent auch ein Instrument spielen können? Und wenn ja, welches spielen Sie?

Man muss nicht unbedingt eines spielen, obwohl ich keinen Dirigenten kenne, der kein Instrument spielt. Es hilft allerdings dabei, sich in die Lage der Orchestermusiker hineinzuversetzen. Ich selbst spiele Kontrabass und Klavier.

Wie können Sie sich die vielen Noten merken, die Sie dirigieren?

Die Noten stehen ja alle in der Partitur, und die liegt im Konzert vor mir. Wenn ich Stücke sehr gut kenne und sehr viel Zeit habe, sie zu studieren, dann lerne ich sie auch auswendig. Das ist dann so, wie wenn ein Pianist oder Geiger ohne die gedruckte Stimme spielt, nur mit ein paar Noten mehr.

Ist es lustig, ein Orchester zu dirigieren?

Es ist ein großes Erlebnis, ein Orchester zu dirigieren, vor allem wenn die Chemie stimmt. Das heißt, wenn außer den musikalischen Inhalten auch persönlich ein freundschaftlicher Umgang herrscht. Dann kann es auch manchmal lustig werden. Jedoch ist die Stimmung in einer Orchesterprobe meistens sehr diszipliniert.

Was machen Sie, wenn die Musiker bei der Probe schwätzen?

Das ist eine sehr gute Frage. Was mache ich dann??? …

Was machen Sie, wenn sich ein Musiker verspielt?

Ich schaue ihn nett an! Wir sind alle Menschen. Fehler und Unaufmerksamkeiten gehören zum Menschsein dazu. Das Wichtigste ist mir die Bereitschaft eines jeden im Ensemble, sein Bestes zu geben. Alles andere ist dann zweitrangig.

Wie oft haben Sie für das Kinderkonzert von Franz Kanefzky und Martina Oberhauser („Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand“) geprobt?

Wir bereiten uns vor dem ersten Konzert zwei ganze Tage lang von früh bis spät mit dem Orchester darauf vor. Als Erstes hat natürlich jeder Musiker im Orchester schon seine Stimme geübt; und auch Franz, Martina und ich haben uns schon vorher getroffen, um uns bestmöglich auf die Konzerte vorzubereiten.

Worauf freuen Sie sich im Kinderkonzert am meisten?

Auf die Stimmung! Konzerte mit vielen Kindern im Publikum haben immer eine besonders heitere und offene Stimmung, die uns Musiker besonders motiviert.

Wie ist das für Sie, wenn dann im Publikum so viele Kinder sitzen?

Erfrischend!

Was, glauben Sie, wird das Tollste im Konzert?

Darauf bin ich selber sehr gespannt!

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grundschule wolfersdorf – Die Patenschule des Münchner Rundfunkorchesters

In der Saison 2006/2007 hat das Münchner Rundfunkorchester eine Patenschaft für die Grundschule Wolfersdorf (Landkreis Freising) übernommen. Ziel der bayernweit ersten Patenschaft dieser Art ist, mit den Workshops, Unterrichtsbesuchen und der Integration in die Programme des Münchner Rundfunkorchesters Impulse zur Beschäftigung mit klassischer Musik zu vermitteln. Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation ist das jährliche Patenkonzert für die ganze Schulfamilie mit Eltern und Lehrern in der Kirche von Wolfersdorf, gestaltet von Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters und Kindern der Grundschule Wolfersdorf.

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