Der kleine Prinz

Eine Musikgeschichte über Freundschaft

Weiter geht’s auf unserer klingenden Reise: Wir befinden uns mitten in der Sahara, wo ein Pilot notgelandet ist und dem Kleinen Prinzen begegnet. Viele kennen diese Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry als Buch. Das Münchner Rundfunkorchester hat daraus in Kombination mit französischer Musik ein spannendes Konzerterlebnis gemacht. Erzähler ist der Schauspieler Stefan Wilkening.

Konzertvideo

„Der kleine Prinz“

Standbild Konzertvideo der kleine Prinz
1. Rätselfrage
Im Orchesterkonzert sind viele verschiedene Instrumente beteiligt. Manchmal spielen alle zusammen, manchmal bilden sich kleine Gruppen und manchmal ist auch nur ein einziges Instrument zu hören. Wie heißt das Blasinstrument, das du hörst, wenn der Kleine Prinz von den Sternen erzählt? Schau im Video die Geschichte ab Minute 53 und nochmal ab Minute 54’30 an.

Schon gewusst?

Impressionismus in Musik und Kunst

Claude Monet: Das Boot in Giverny (um 1887)

Impressionismus ist eine Kunstrichtung, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich entstand und sich von dem lateinischen Wort „impressio“ (auf Deutsch: Eindruck oder Wahrnehmung) ableitet. Eine Gruppe junger Maler schloss sich damals zusammen, um ihre ganz persönliche Sicht auf die Welt mit hellen Farben und viel Licht darzustellen. Dabei kam es nicht darauf an, die Wirklichkeit – z.B. die Landschaft – ganz genau abzubilden, sondern es ging vielmehr um die Stimmung und die Gefühle, die beim Beobachter ausgelöst werden.

Das war zu dieser Zeit etwas völlig Neues und stieß erst mal ganz schön auf Ablehnung. Durch die französischen Komponisten Gabriel Fauré und Claude Debussy gelangte der Begriff dann in die Musik. Debussy war zum Beispiel sehr fasziniert von der impressionistischen Malerei. Und weil er auch das Meer sehr liebte, betrachtete er gerne die Bilder mit den Sonnenuntergängen, Meerstimmungen und Booten und versuchte diese mit verschiedenen Klangfarben musikalisch darzustellen.

2. Rätselfrage
Der Komponist Claude Debussy war gerne draußen unterwegs. Was gefiel ihm besonders gut? Tipp: Man kann drin schwimmen und jede Menge Spaß haben.

Gute Frage!

3. Rätselfrage
Welches Tier erinnert den Geiger Emmanuel Hahn aus dem Münchner Rundfunkorchester an sein eigenes Instrument? Fuchs, Schaf oder Biene?

Das Buch zum Konzert

Der Kleine Prinz gehört zu den beliebtesten Büchern der Welt und wurde in mehr als 480 Sprachen übersetzt.

Der Verfasser
Geschrieben hat die Geschichte der französische Pilot und Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry. Er hat darin eigene Erlebnisse verarbeitet – vor allem seinen Flugzeugabsturz 1935 in der Sahara.

Die Hauptpersonen im Buch
Hinter dem Erzähler – einem Piloten, der in der Wüste notgelandet ist – steckt natürlich Saint-Exupéry selbst. Der Kleine Prinz – ein wirklich sehr kleiner, aber ziemlich kluger Kerl – stammt von einem winzigen Planeten. Auf seiner Reise macht er einige seltsame Bekanntschaften und gelangt schließlich auf die Erde.

Was die Geschichte so spannend macht
Von Kapitel zu Kapitel erfährt man mehr über den Kleinen Prinzen: zum Beispiel, was es mit der geheimnisvollen Blume und den Affenbrotbäumen auf seinem Planeten auf sich hat oder was ihn mit dem schlauen Fuchs verbindet. Doch wie wird der Kleine Prinz nach Hause zurückkehren?

Für wen das Buch gedacht ist
Das Tolle an der Geschichte ist, dass Kinder das Buch genauso mögen wie Erwachsene. Denn neben spannenden Abenteuern geht es auch um Themen wie Freundschaft und Vertrauen.

Bester Satz
Eigentlich sind es zwei Sätze aus dem Mund des Fuchses, über die es sich lohnt nachzudenken: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Besonderheit
Die vielen Zeichnungen! Auf dem Umschlag ist zum Beispiel der Kleine Prinz auf seinem Planeten zu sehen. Berühmt geworden ist auch das Bild einer Riesenschlage, die einen Elefanten gefressen hat. Nur dumme Menschen glauben, dass es sich hier um einen Hut handelt …

Tipp
Die Geschichte ist in 27 kurze Kapitel eingeteilt. Super zum Vorlesen vor dem Schlafengehen – auch für große Kinder!

4. Rästelfrage
In der Geschichte um den Kleinen Prinzen geht es um einen kostbaren Schatz, der das Leben von uns Menschen bereichert. Diesen Schatz kann man zwar nicht anfassen, aber im Herzen spüren. Was ist gemeint? Tipp: Wenn man es nicht hat, ist man ziemlich alleine.

Suchbild

Extra: Wenn du magst, kannst du noch nach drei Unterschieden zwischen den Bildern suchen. Die Lösung hierzu findest du unten auf dieser Seite.

5. Rätselfrage
Du siehst auf den beiden Bildern viele strahlende Sterne. Wie viele Zacken hat ein richtiger Stern? (Umlaut mit zwei Buchstaben schreiben!)

Willi will’s wissen!

Willi wills wissen © ARD
6. Rätselfrage
Das größte, schwerste und tiefste Blechblasinstrument im Orchester ist die goldfarbene Tuba. Wenn man sie spielt, kann es leicht passieren, dass man ein bisschen sabbert. Macht aber nichts! Denn es gibt eine …
Schau das Video ungefähr ab Minute 10’30 an.

Programmheft zum Konzert

7. Rätselfrage
Welchen Beruf hatte Antoine de Saint-Exupéry, der Autor des Kleinen Prinzen? Spion, Pilot oder Bauer? Lies im Programmheft den Text über ihn.

„Mitten im RO“

Die Streicher

8. Rätselfrage
Die Geige hat mehrere Geschwister in ihrer Streicherfamilie. Wie heißt ihre große Schwester, die ähnlich geformt ist wie sie, aber tiefer klingt und auch ein wenig größer ist? Sieh ab Minute 2’00 nach.
9. Rätselfrage
Ihr habt tolle Bilder zum Konzert gemalt. Schau dir die Zeichnung von Laura (13 Jahre) aus Karlsfeld an. Wie viele unterschiedliche Farben siehst du auf ihrem Bild?

Nun kannst du unten die Lösung abschicken oder dir hier erst noch Fotos vom Konzert anschauen.

Geschafft?!

Lösungssatz
Das fehlende Wort ergibt sich aus den farbig markierten Feldern deiner Antworten.
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Sende uns deinen Lösungssatz per Mail. Du erhältst dann eine Bestätigung von uns mit deiner Lösung. Hebe dir diese gut auf für den Endspurt der gesamten „Klassik zum Staunen“-Tour.

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