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StartseiteHome Klassik zum Staunen P-Seminar 2020/2021 – Händel

P-Seminar zum konzert „mit händel durch europa“

Das Münchner Rundfunkorchester richtet sich mit seinem Projekt-Seminar „Musik ans Publikum bringen“ an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, die sich für Kulturmanagement und Kulturvermittlung interessieren. Im Mittelpunkt stand dieses Mal ein Kinderkonzert der Reihe Klassik zum Staunen: „Mit Händel durch Europa – eine Reise zum Ruhm“Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Gymnasium Waldkraiburg widmeten sich in mehreren Arbeitsphasen dem Konzertprogramm. Unter der Anleitung von Coaches erprobten sie unterschiedliche Wege der Musikvermittlung.

 

konzerteinführung

Zusammen mit BR-KLASSIK-Moderator Alex Naumann erarbeitete eine Gruppe von Schülerinnen eine Konzerteinführung, die auf Video festgehalten wurde. Es wirkten mit: Antonia, Diana, Eveline, Jagoda, Johanna, Lea, Marlene, Ramona und Verena.

das konzert „mit händel durch europa“ im radio und als video

Der Mitschnitt dieses Konzerts ohne Live-Publikum wird am Samstag, 29. Mai 2021, um 17.05 Uhr im Radio auf BR-KLASSIK gesendet.
Der Konzertfilm ist ab sofort als Video im Rahmen der „Klassik zum Staunen“-Tour abrufbar.


beiträge für digitales programmheft + website

Eine zweite Gruppe des P-Seminars verfasste mit redaktioneller Unterstützung Texte für das digitale Programmheft zum Konzert (siehe rechts) sowie für die Website des Münchner Rundfunkorchesters (siehe unten). Das Bild Barockes Fest, ebenfalls ein kreativer Beitrag aus der Gruppe, erscheint als wiederkehrender Blickfang:

Barockes Fest. Bild von Johanna (P-Seminar Gymnasium Waldkraiburg)
„Barockes Fest“. Bild von Johanna

texte zum Konzert

von Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Gymnasium Waldkraiburg

Anekdote: Händel und die aufmüpfige Sängerin

Erzählt von Jacob

Georg Friedrich Händel war nicht nur für seine Musik, sondern auch für seine legendären Wutausbrüche bekannt. Einmal engagierte er eine sehr berühmte Sängerin namens Francesca Cuzzoni. Die Menschen in London waren total begeistert. Sie hatte eine schöne Stimme, war aber eine ziemliche Zicke. Bei einer Probe zur Oper Ottone weigerte sie sich auf Biegen und Brechen, die Arie „Falsa imagine“ zu singen. Händel ließ sich das nicht gefallen. Er wollte ihr zeigen, wer in diesem Opernhaus das Sagen hat. Darum packte er die kreischende Diva und hielt sie angeblich sogar aus dem Fenster des zweiten Stocks. Händels „Denkzettel“ hat funktioniert: Die Diva hat die Arie gesungen – und sie wurde einer ihrer größten Erfolge. Seitdem verband die beiden eine enge Zusammenarbeit.

Fantasieinterview mit Händel

Wie ein Gespräch mit dem Komponisten um 1750 in England abgelaufen sein könnte, hat sich Johanna ausgedacht.

Journalist:
Einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit ist Georg Friedrich Händel. Schon in jungen Jahren ist der 1685 in Halle geborene Komponist der Musik verfallen. Er ehrt uns heute mit seinem Besuch. Herr Händel, was würden Sie als Ihre größten Erfolge bezeichnen?

Händel:
Das ist ja gleich ein schwieriger Anfang! Aber lassen Sie mich überlegen. Es war sehr schön zu sehen, wie beliebt meine ersten Opern in Hamburg und dann auch in Italien waren. Als Kapellmeister für den Kurfürsten in Hannover zu arbeiten, war schon ein Erfolg, doch die Krönung war die Anstellung als Hofkomponist in London. Ich denke, der damit einhergehende Titel „Composer of Music of his Majesty’s Chapel Royal“ und die erfolgreichen Opern und Oratorien waren sehr wichtig für meine Laufbahn. Und ich darf die Wassermusik und Feuerwerksmusik nicht vergessen! Zwei meiner vielleicht beliebtesten Stücke.

Da haben Sie ja bereits viel erreicht! Sie haben von Italien, Hamburg, Hannover und London gesprochen. Es scheinen also schon einige Reisen hinter Ihnen zu liegen. Was war denn Ihr liebstes Ziel?

Ich glaube, besonders die Reisen in Italien haben mich zu vielen neuen Musikstücken angeregt. Das Orgelspiel in Rom und auch mein erstes Oratorium dort waren sehr prägend.

Wenn Ihnen Italien scheinbar so gut gefallen hat, weshalb leben Sie dann jetzt in London?

Mit 25 Jahren bin ich zum ersten Mal nach London gekommen und war sofort fasziniert von dieser Stadt. Zudem waren meine Opern dort anfangs auch sehr beliebt. So zog ich zwei Jahre später nach England.

Nicht nur Ihr künstlerischer Erfolg ist beeindruckend, auch finanziell lohnt es sich. Wie haben Sie das geschafft?

Ich sehe meine Musik mehr als Handwerk, weniger als Kunst. Als Unternehmer konnte ich zunächst mit meinen Opern, aber dann vor allem mit den Oratorien viel Geld verdienen.

Vielen Dank für diese aufschlussreichen Antworten!

Schon gewusst? – Concerto grosso

Erklärung des Begriffs von Florian

Das Concerto grosso ist ein Musikstück in einer bestimmten Form, die im Zeitalter des Barock sehr beliebt war. Schon der Name gibt uns einen Hinweis darauf, wie das Orchester des Concerto grosso aufgebaut war. Der Begriff kommt aus dem Italienischen und heißt „großes Konzert“. Dabei steht eine große Gruppe von Musikern, die man Tutti oder Ripieno nennt, einer kleinen Gruppe, dem Concertino, gegenüber. Gemeinsam bilden sie das Orchester. Die Tutti-Gruppe und die solistisch besetzte Concertino-Gruppe treten also gegeneinander an; gleichzeitig müssen sie jedoch gut zusammenarbeiten, um dem Publikum ein wohlklingendes Stück darzubieten. Man kann sich das so vorstellen wie bei einem Duell, nur dass alles friedlich und musikalisch abläuft.
Vielleicht sagen dir Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi etwas, sie haben viele Concerti grossi geschrieben. Aber auch Georg Friedrich Händel, der auf dieser Seite im Mittelpunkt steht, erfand solche Stücke.

karte „mit händel durch europa“

Händels wichtigste Aufenthaltsorte in einer Karte des heutigen Europa, dargestellt von Franziska. Für vergrößerte Ansicht bitte anklicken.

Karte Mit Händel durch Europa von Franziska (P-Seminar Gymnasium Waldkraiburg)

P-Seminare in verbindung mit dem Bayerischen rundfunk

Welches Studienfach oder welcher Beruf passt für mich? Um diese Frage zu beantworten, gibt es in der gymnasialen Oberstufe das sogenannte Projekt-Seminar. Als externer Partner bietet der Bayerische Rundfunk Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich in der Medienwelt umzusehen.

Die P-Seminar-Kooperationen sind Teil der BR-Medienkompetenzprojekte.
Weitere Infos finden Sie hier.

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