Wie sieht der Alltag eines Orchesters aus? Wie probt es? Wie wird ein Konzert vorbereitet? Wer arbeitet hinter der Bühne alles mit? Wie geht es bei den Musikerinnen und Musikern zu Hause zu? Und fuchteln Dirigenten wirklich nur herum?

Luis und seine Freundin Aylin begleiten euch in die spannende Welt der Orchestermusik. Luis ist ein ganz normaler Junge. Nicht allzu groß, nicht allzu klein, mit Strubbelfrisur und Sommersprossen auf der Nase. Das Besondere an ihm ist seine Mama. Sie ist Hornistin beim Münchner Rundfunkorchester.

Neben Rätseln und Mitmach-Aktionen enthält das Heft QR-Codes. Sie führen zu Videoclips. Dort begegnet ihr dem Münchner Rundfunkorchester, seinen Musikerinnen und Musikern und den Instrumenten, die sie spielen.

Empfohlen ab 6 Jahren

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Mehr über Luis

Luis

Also, dieser Luis, vielleicht seid ihr ihm ja schon einmal begegnet, auf dem Weg zur Schule oder auf dem Pausenhof. Luis ist „fast 10 Jahre alt“ und ein Junge wie viele andere auch: nicht allzu groß und nicht allzu klein, mit einer Strubbelfrisur und ein paar Sommersprossen auf der Nase.

Luis lebt in München, liebt Pizza Margherita, steht auf Gaming. Und zu seinem Geburtstag wünscht er sich ein paar neue Basketball-Schuhe. Solche mit Mega-Grip fürs perfekte Dribbling, was sonst.

Ihr seht, Luis ist ein ganz normaler Junge. Gäbe es nicht seine Mutter, Eleonore. Sie hat einen ungewöhnlichen Beruf. An Luis’ Schule hat ihn jedenfalls kein anderes Elternteil. „Wenn ihr mal im Konzert seid: Am ersten Pult links neben den Flöten, direkt hinter den Geigen, die Frau mit dem goldenen Ding, das ist meine Mama. Wenn ihr versteht, was ich meine“, sagt Luis und ist mächtig stolz.

 

Eleonore, Luis’ Mutter

Das ist meine Mama. Eleonore heißt sie. Manchmal fragen mich die Leute: „Luis, was macht deine Mutter so, beruflich?“ Dann antworte ich: „Meine Mama hat ein Horn.“
„Autsch“, stöhnen die meisten, „die Arme, hat sie sich den Kopf angestoßen?“

„Nee“, sage ich, „ihr Horn ist ein Instrument. Mit dem spielt sie im Münchner Rundfunkorchester.“
Fast alle Leute finden das supergut: „Echt spannend, erzähl doch mal, Luis, wie ist das so, wenn deine Mutter in einem Symphonieorchester ist?“
„Also“, sag ich dann, „ich find’s mega.“ Eine Hornisten-Mama, wer hat das schon? Na klar, ein paar Nachteile hat das auch. Zum Beispiel, wenn meine Mama zuhause übt. Das stört, wenn du bei Monster aus dem All kurz vor dem nächsten Level bist.
Aber es gibt auch massig Vorteile. Zum Beispiel geh ich oft ins Konzert. Oder ich bin bei Proben mit dabei. Ist wirklich was Besonderes, was ich da erlebe. Wer von euch hat schon mal einem Dirigenten die Hand geschüttelt? Wer weiß schon, was ein Kontrafagott oder ein Tonmeister ist?
Also, Leute, kommt doch einfach mit, wenn ich das nächste Mal wieder beim Münchner Rundfunkorchester bin.

Wie klingt ein Horn? Hier erfahrt ihr es!

Aylin, beste Freundin

Das ist meine beste Freundin, die Aylin. Sie wohnt im gleichen Haus wie wir. Aylin ist echt groß. Kein Wunder, sie geht ja schon aufs Gymnasium.
Was wollen wir Kinder später mal werden? Darüber hab’ ich mich gestern mit der Aylin unterhalten. Bisher hat sie immer Tierärztin werden wollen.
Gestern war es anders. Denn am Tag davor waren wir beide in einem Konzert. Mit dem Münchner Rundfunkorchester. Dort spielt meine Mama Horn.

Nach dem Konzert war die Aylin extrem begeistert: „Ey, Luis, deine Mama, der Wahnsinn. Wie schön deine Mama auf der Bühne angezogen ist, und erst das Horn, wie das im Scheinwerferlicht funkelt. Ich glaub’, ich werd’ auch mal Musikerin.“
„Musikerin?“, sagte ich, „dafür musst du aber ganz schön viel üben.“
„Hmm“, sagte Aylin, „dann werd’ ich halt Dirigentin. Dirigenten spielen kein Instrument. Die fuchteln nur herum.“
Ich rollte mit den Augen: „Erstens spielen Dirigenten Instrumente. Und zweitens fuchteln sie nicht nur herum.“
Aylin sah mich an, als hätte sie ’nen Geigenbogen verschluckt.

„Sondern?“

Infos & Impressum

Ausgedacht und umgesetzt von:

Markus Vanhoefer Konzept & Manuskript
Sibylle Hammer Illustrationen
Antonia Schwarz Grafische Gestaltung
Constanze Straub, Katharina Oberhofer-Ast Redaktion

Initiiert und gefördert vom Freundeskreis des Münchner Rundfunkorchesters

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