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Tatort: Dreams

Tatort: Dreams

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Im Münchner Tatort „Dreams“, ihrem mittlerweile 87. Fall, bekommen es die Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) mit der Technik des Klarträumens zu tun und ermitteln im Umfeld eines Orchesters. Die Musik zu der Krimi-Folge in der Regie von Boris Kunz („Hindafing“) wurde bei dem bereits zweifach mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichneten Münchner Komponisten David Reichelt (* 1986) in Auftrag gegeben. Das Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Andreas Kowalewitz hat sie eingespielt (im Fernsehfilm selbst steht freilich der Chefdirigent Ivan Repušić am Pult des Orchesters).

zur musik für den Tatort: dreams

Reichelts Musik bewegt sich im Stil und im Klanggewand der traditionellen symphonischen Musik; der Künstler hat seine Partitur aber auch mit modernen Satztechniken kombiniert. So arbeitete er etwa mit einer Synthese aus den originalen Orchesterklängen und elektronisch veränderten und/oder gesampelten Versatzstücken der gleichen Musik. Die unterschiedlichen Ebenen der Filmhandlung werden dadurch subtil voneinander abgesetzt. Gleichzeitig zieht sich das Hauptmotiv der Komposition durch die gesamte Partitur hindurch. Immer wieder klingt es unheilvoll an, lässt Traum und Realität ineinander verschwimmen. Eine besondere Herausforderung war es, etliche in die Szenenfolge eingebundene Konzertausschnitte mit der kriminalistischen Rahmenhandlung des Fernsehfilms zu verbinden. In der Partitur sind organische Übergänge zwischen diesen Ebenen, zwischen On- (Musik sichtbar im Szenenbild) und Off-Szenen, angelegt, die sich fließend ins Auge und Ohr des Betrachters und wieder hinaus bewegen, ohne als solche bewusst wahrgenommen zu werden. (Weitere Informationen zur Filmmusik bietet das CD-Booklet.)

Bonustrack: Tatort-titelmelodie

Als Bonustrack ergänzt Klaus Doldingers bekannte Tatort-Titelmelodie die CD: in einer symphonischen Fassung, die Roger Jannotta bearbeitet hat. Sie wurde 2009 im Münchner Prinzregententheater vom Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Ulf Schirmer zum Auftakt des Filmfests München aufgeführt und bislang nur digital veröffentlicht.

das münchner rundfunkorchester spielt filmmusik und soundtracks

Das 1952 ursprünglich für die sogenannte gehobene Unterhaltungsmusik gegründete Münchner Rundfunkorchester ist für seine Vielseitigkeit bekannt. So nahm es sich von Anfang an auch der Filmmusik an, spielte etwa Melodien von Franz Grothe und Robert Stolz in den ersten Sonntagskonzerten. 1981 erschienen Martin Böttchers Karl-May-Erfolge in einer Neueinspielung auf LP. Weitere Highlights waren später z.B. Vorführungen berühmter Kino-Klassiker mit Live-Musik, darunter Ben-Hur und Metropolis. 2004 dirigierte Ennio Morricone eigene Werke. Geradezu Kultstatus genossen die von Roger Willemsen moderierten Filmmusikkonzerte im Prinzregententheater. Festlich gestaltete sich von 2009 bis 2016 jeweils der musikalische Auftakt zum Filmfest München. Neue Formate, die ganz oder teilweise der Filmmusik gewidmet sind, schlossen sich an; mehrfach wurden komplette Soundtracks eingespielt. Die darstellerische Mitwirkung und Aufnahme des Soundtracks zu einer Tatort-Folge vervollständigt die beachtliche filmmusikalische Chronik des Münchner Rundfunkorchesters.

mitwirkende

Amy Park, Violine
Elena Soltan, Violine

Münchner Rundfunkorchester
Andreas Kowalewitz / Ulf Schirmer, Leitung

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November 2021
BR-KLASSIK CD 900338

 

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