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Paul Graener: Orchestral Works IV

Paul Graener: Orchestral Works IV

Paul Graener war ein „Spätestromantiker mit starkem Hang zum französischen Impressionismus“, wie es in einer CD-Beschreibung heißt. Und das macht ihn als Komponisten im Deutschland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer Besonderheit. Auch die vorliegende Aufnahme von drei Solokonzerten Paul Graeners, eingespielt vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, zeigt, dass seine Musik es verdient, wiederentdeckt zu werden. Nicht vergessen werden darf freilich Graeners Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus, als er sich u.a. im Kampfbund für Deutsche Kultur engagierte und zum Vizepräsidenten der Reichsmusikkammer ernannt wurde. „Sich mit dem Komponisten Paul Graener zu beschäftigen, ist kein leichtes Unterfangen“, betonte daher der Musikwissenschaftler Fred Büttner, und forderte trotzdem den Mut ein, es in angemessener, kritischer Weise zu tun.

***

Kaum ein Wegbegleiter Paul Graeners hat sich dessen Schaffen so intensiv angenommen wie der Cellist Paul Grümmer, dem Graener sein Cellokonzert auch widmete und der Solist bei der Uraufführung 1927 war. Der Kritiker Adolf Diesterweg rezensierte: „Graeners neues Cellokonzert birgt natürlich erfundene, knapp geformte Musik, die es dem Cellisten dank des durchsichtigen Orchestersatzes möglich macht, sein Instrument wirkungsvoll zum Erklingen zu bringen. Der schönste Satz ist nach meinem Empfinden das gesang- und stimmungsvolle Adagio.“ Das Violinkonzert belegt gerade durch die harmonisch eigenen, reizvollen Klangmomente Graeners schöpferisches Können. Die Entstehungszeit der letzten vollendeten Komposition Graeners, seines Flötenkonzerts, geht einher mit der zunehmenden Bombardierung und Zerstörung Berlins. Hier fällt vor allem der Finalsatz ins Auge, der aufmerken lässt, „und dies weniger ob seines neoklassizistischen Gewandes, das bereits in Graeners Werken der frühen 1930er Jahre anzutreffen ist, sondern vielmehr aufgrund der Wahl des lebensbejahenden Volksliedes, dessen heitere Stimmung weder mit Graeners schwerer Lebenslage noch mit dem fortwährenden Kriegsgeschehen in Einklang zu bringen ist“, so Knut Andreas im Booklet zu dieser CD.

Inhalt der CD

Konzert für Violoncello und Orchester op. 78
1. Allegro
2. Adagio
3. Vivace

Konzert für Violine und Orchester op. 104
1. Allegro moderato
2. Langsam und verhalten
3. Allegro ma non troppo, ben marcato

Konzert für Flöte und Orchester op. 116
1. Un poco allegro ma moderato
2. Andantino
3. Rondo „Freut euch des Lebens“

Mitwirkende

Uladzimir Sinkevich, Violoncello
Henry Raudales, Violine
Christiane Dohn, Flöte

Münchner Rundfunkorchester
Ulf Schirmer, Leitung

Dezember 2018, Koproduktion mit BR-KLASSIK
1 CD, cpo 7136598

 

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