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Damijan Močnik: Pasijon Po Janezu (Johannespassion)

Damijan Močnik: Pasijon Po Janezu (Johannespassion)

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Ort und Zeit der Uraufführung von Damijan Močniks Johannespassion am Gründonnerstag 2011 im größten Saal von Ljubljana machen deutlich, welch universellem Anspruch das Werk für Gläubige und Musikliebhaber gerecht werden möchte. Dazu zählen auch die Verwendung der lateinischen Sprache und der Verzicht auf folkloristisches Lokalkolorit, was dem Werk zweifelsohne zu großer Rezeptionsbreite verhilft. Zudem sucht diese Johannespassion die Verbindung zu weitaus älteren Traditionen, wie etwa dem Gregorianischen Choral, früher Mehrstimmigkeit sowie zu alten Satztechniken wie Falsobordone und Organum. Dabei rückt der Komponist jene Worte aus dem Johannes-Evangelium in den Mittelpunkt, die Jesus seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl mit auf den Weg gibt: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ Diese Worte erweisen sich als die entscheidende Botschaft, die seine Zuhörer aus der Passionsgeschichte mitnehmen sollen.

Für die vorliegende CD-Produktion hat Damijan Močnik eine reduzierte Fassung seiner ursprünglich erheblich stärker besetzten Johannespassion für Holzbläser, Schlagwerk und Streicher geschaffen, deren Aufnahme am 5. März 2022 im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks produziert wurde. Für die Authentizität der Interpretation zeugt neben dem Slowenischen philharmonischen Chor auch der kroatische Dirigent Ivan Repušić, der sich als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters energisch für die zeitgenössische Musik des westlichen Balkans einsetzt. In Slowenien verbindet man den Namen Damijan Močnik mit einer lebendigen und jungen Chormusikszene, in der er als Pädagoge, Dirigent und Komponist vielfach von sich reden macht. So etwa mit dem System einer „Chorpyramide“, mit der er am traditionsreichen St.-Stanislaus-Diözesangymnasium in Ljubljana in 25 Jahren mehr als 1.700 Sängerinnen und Sänger fürs gemeinsame Singen begeistern konnte. Močnik möchte „ein Dreieck zwischen Komponist, Interpret und Zuhörer schaffen. Wer als Komponist seine Werke auch aufführt, kann viel authentischer mit seinem Publikum in Kontakt treten.“

Überhaupt ist ihm der Kontakt zur Jugend eine Herzensangelegenheit, was ihm beispielweise mit einer Jugendoper von 2018 viel Aufmerksamkeit einbrachte. Dazu liefert er vielfach Chorkompositionen wie Messen, Hymnen und Motetten, die weit über die Grenzen seiner Heimat bekannt wurden. Auch während seiner musikalischen Ausbildung hat Močnik Austausch mit den Größen der Chormusikszene gesucht, so etwa bei einem Studienaufenthalt bei Eric Ericson in Schweden. Im eigenen Land trat er schon 1995 ins Rampenlicht, als er anlässlich des Papstbesuchs von Johannes Paul II. mit dem Chorsatz Tausend Jahre sind schon vergangen einen Kompositionswettbewerb gewinnen konnte.

Gesangstext (lat./dt./engl.) herunterladen

 

mitwirkende

Siobhan Stagg, Lydia Teuscher, Sopran
Attilio Glaser, Rok Ferenčak, Tenor
Gabriel Rollinson, Bassbariton
Tadej Osvald, Bass

Max Hanft, Orgel

Slowenischer philharmonischer Chor
Gregor Klančič, Einstudierung

Münchner Rundfunkorchester
Ivan Repušić, Leitung

März 2023
1 CD BR-KLASSIK 900343

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