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3. Sonntagskonzert: Kooperation mit Palazzetto Bru Zane

Logo Palazzetto Bru Zane klein

Die französische Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Für viele Klassikfans hierzulande ist das – jenseits von Bizet und Berlioz – immer noch ein wenig bekanntes Feld. Gemeinsam mit Palazzetto Bru Zane, dem renommierten Zentrum für französische Musik der Romantik, geht das Münchner Rundfunkorchester im 3. Sonntagskonzert am 26. Januar wieder auf Entdeckungsreise. Die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit währt damit schon fünf Jahre: Begonnen hatte es 2015 mit der Aufführung von Gounods Oper Cinq-Mars im Münchner Prinzregententheater und an der Opéra Royal in Versailles.

Dieses Mal steht Musik des in Caracas geborenen französischen Komponisten Reynaldo Hahn (1874–1947) im Zentrum. Im ersten Teil des Konzerts erklingen Lieder von Reynaldo Hahn sowie von seinem Lehrer Jules Massenet und dem Zeitgenossen Gabriel Fauré. Reynaldo Hahn war ein Liebling der Pariser Salons – und dem Schriftsteller Marcel Proust eng verbunden. In seinen Werken wird die ganze Sinnlichkeit der Belle Époque greifbar. Das gilt besonders für die Oper Lʼîle du rêve, die im zweiten Teil des Konzerts zu erleben sein wird. In ihr geht es um die zum Scheitern verurteilte Liebe zwischen der tahitischen Schönheit Mahénu und einem französischen Offizier. Kurz nur genießen die beiden das Paradies auf der „Insel der Träume“. Und die Musik scheint zu schweben, die Zeit still zu stehen…

Hervé Niquet © Eric Manas
Der französische Dirigent Hervé Niquet

Eine exquisite französische Sängerbesetzung wartet darauf, die spezielle Diktion in der französischen Musik hörbar zu machen. Und Dirigent Hervé Niquet erläutert, dass es in Lʼîle du rêve keine spektakulären „Sängerduelle“ wie in der italienischen Oper gibt. Vielmehr kommt es auf die schillernden Farben der Musik und die Genauigkeit bei der Umsetzung an. Den Musikerinnen und Musikern empfiehlt er daher immer, einfach das zu spielen, was im Notentext notiert ist. Nicht mehr und nicht weniger! „Es gibt nur eine Handvoll Orchester in der Welt, die sich auf so etwas einlassen“, sagt er. Das Münchner Rundfunkorchester gehört für ihn und Alexandre Dratwicki, den wissenschaftlichen Direktor von Palazzetto Bru Zane, unbedingt dazu. Hervé Niquet freut sich darauf, am Pult des Orchesters „verrückte Dinge zu tun“, also klingende Schätze zu heben.

Mehr zu Palazzetto Bru Zane und der Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester finden Sie hier.

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