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StartseiteHome 1. Paradisi gloria 2018/2019

Paradisi gloria zum 100. Jahrestag des Endes des ersten Weltkriegs

Im Konzert erklingen zwei Werke, die sich auf den 130. Psalm („De profundis“) beziehen.

Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag: Der November erinnert mit seinen kirchlichen und weltlichen Gedenk- und Feiertagen stets an Tod, Vergänglichkeit sowie die Opfer von Krieg und Gewalt; heuer jährt sich in diesem Monat außerdem zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkriegs. Das Münchner Rundfunkorchester und sein Chefdirigent Ivan Repušić widmen sich daher im 1. Konzert der Reihe Paradisi gloria in dieser Saison einigen Werken, die zu diesem Themenkreis passen. Zur meditativen Einstimmung erklingt indessen Bachs berühmte Chaconne für Solovioline in einer orchestralen Bearbeitung aus dem 19. Jahrhundert von Joachim Raff. Es folgt die Trauermusik Nymphes des bois für gemischten Chor von Josquin Desprez. Der Renaissancemeister ehrte mit diesem Stück, das weltliche Verse mit dem Introitus „Requiem aeternam“ vereint, seinen 1497 verstorbenen Komponistenkollegen Johannes Ockeghem.

Musikalische Brücken möchte Chefdirigent Ivan Repušić ganz allgemein in den Konzerten von Paradisi gloria bauen. Waren dies in der letzten Spielzeit vor allem Verbindungen in andere Sprachräume, so geht es nun um Klammern über die Epochen hinweg. Der Musik von Bach und Josquin Desprez werden daher zwei Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. 1917 vertonte die bereits schwerkranke Komponistin Lili Boulanger unter den schrecklichen Eindrücken des Ersten Weltkriegs den 130. Psalm: Du fond de lʼabîme („Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“) für Soli, Chor, Orchester und Orgel spiegelt eindrucksvoll nicht nur das damalige Zeitgeschehen, sondern auch das Leid der begabten Französin. Sie starb 1918 im Alter von nur 24 Jahren. In die Phase gegen Ende des Zweiten Weltkriegs führt eine weitere Komposition, die durch den 130. Psalm inspiriert wurde: nämlich das instrumentale „De profundis“ aus Arthur Honeggers Symphonie liturgique. Nachdrücklich beschwor der französisch-schweizerische Komponist darin die Hoffnung auf Frieden.

Neben dem Münchner Rundfunkorchester sowie den Gesangssolisten Annika Schlicht und Thomas Kiechle wirkt in diesem Konzert in der Herz-Jesu-Kirche auch der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München mit, der u.a. beim Chorwettbewerb Let the Peoples Sing ausgezeichnet wurde.

kurzinfo zum konzert

Paradisi gloria
Freitag, 16. November 2018, 20:00 Uhr
Herz-Jesu-Kirche, München

Mehr Infos zum Konzert

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