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KulturTagJahr 2016/2017

KulturTagJahr 2016-2017. Präsentation im Studio 1 des BR (C) Franz Kimmel
Die Bühne im Studio 1 des BR gehörte den Schülerinnen und Schülern des Luitpold-Gymnasiums.

Das KulturTagJahr, ein interdisziplinäres Format kultureller Bildung, wurde in Hessen entwickelt. Nun findet es bereits zum dritten Mal in Bayern statt. Partner der Stiftung Nantesbuch für Kunst und Natur ist dabei auf musikalischem Gebiet das Münchner Rundfunkorchester. Eine Woche lang erforschten Schülerinnen und Schüler der kompletten 7. Jahrgangsstufe des Münchner Luitpold-Gymnasiums die Welt der Klänge.

Die Begeisterung über die Workshops mit Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters war den Jugendlichen bei ihrer kleinen Abschlusspräsentation deutlich anzumerken. Im Studio 1 des Funkhauses zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie an den vier Tagen zuvor in kleinen Gruppen an Klangexperimenten zum aktuellen Thema „Wachsen“ erarbeitet hatten. In den Räumlichkeiten des BR wurden sie vom Münchner Rundfunkorchester dazu angeleitet, Instrumente auszuprobieren, zu improvisieren und kleine Stücke zu erfinden.

KulturTagJahr 2016-2017. Präsentation im Studio 1 des BR (C) Franz Kimmel
Der Luitpold-Rap sorgt bei der Präsentation zum Abschluss der Workshops gleich für Stimmung.
Klassische Instrumente werden verwendet ...
... und auch Schlagwerk verschiedenster Art.
Gesang wird ebenfalls eingebaut.
Wichtig ist das Gemeinschaftserlebnis.
Auch der Auftritt vor Publikum ist etwas Besonderes.
Hier sorgte Paul Klees Gemälde „Die Zwitschermaschine“ für Inspiration.
Toll, wie kreativ die Jugendlichen sind!
Musiklehrerin Bettina Riehm (Luitpold-Gymnasium) und Andreas Moser (Münchner Rundfunkorchester) sind höchst zufrieden.
Spannende Reise

„Wir haben diese Woche eine spannende Reise gemacht“, sagt Andreas Moser, Schlagzeuger im Münchner Rundfunkorchester, und beschreibt damit, wie die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Projekts erst einmal zusammenfinden mussten: Bewusst wurden die acht Arbeitsgruppen unabhängig von der bestehenden Einteilung der Klassen zusammengestellt. Einige von den etwa 130 Jugendlichen, die jetzt auf der Bühne stehen, haben ein Instrument gelernt und bringen ihre Kenntnisse aus Violin- oder Klavierstunden mit ein; viele andere aber besitzen keinerlei Musiziererfahrung. Deshalb wurde häufig auf Schlagwerk oder Rap zurückgegriffen. So kommen die jungen Leute unkompliziert und vielleicht auch direkter und nachhaltiger als im herkömmlichen Unterricht mit der Musik in Berührung. Und wie Schulleiter Bernd Hieronymus betonte: In der kleinen Abschlusspräsentation nach den Workshops ging es dann um „eure Kunst, eure Musik“.

Erstaunliche Kreativität

Mit großer Kreativität machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk: So sorgte die Gruppe von Posaunist Elmar Spier mit dem „Luitpold-Rap“ für Stimmung im Saal, während die von Geiger Ulrich Hahn angeleiteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen musikalischen Lebenslauf erdacht hatten. Sie zeigten, wie ein Mensch seine (musikalische) Sprache erst finden muss: von der Wiege bis zu Beruf und Familiengründung. Bei Kontrabassist Peter Schlier hatten die Jugendlichen u.a. eine Zugfahrt in Musik gesetzt, und Schlagzeuger Andreas Moser ließ seine Gruppe auch mit Keyboard und E-Gitarre experimentieren. Heraus kam nicht zuletzt ein stimmungsvolles Gitarren-Intro. Bei Hornist Marc Ostertag erfanden die Schülerinnen und Schüler Pop- und Rocksongs, Bratscherin Malgorzata Kowalska-Stefaniak hatte ihre Gruppe u.a. zu rhythmischen Klatschspielen angeleitet. Und sogar das Rascheln von Papier wurde hier zu Musik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Geigerin Stefana Titeica und Pauker Alexander Fickel schließlich präsentierten eine Tonstudie nach dem Gemälde Die Zwitschermaschine von Paul Klee und die musikalische Darstellung des Jahresthemas „Wachsen“.

Fruchtbare Zusammenarbeit

Hinter dem Projekt „KulturTagJahr“ steht die Stiftung Nantesbuch für Kunst und Natur, die sich an der Schwesternstiftung Altana orientiert. Gemäß dem Motto der Aktion ist dabei ein Tag in der Woche für die gesamte 7. Jahrgangsstufe der Kultur gewidmet. Bildende Kunst und Tanz stehen ebenso auf dem Programm wie Literatur und Schauspiel. Oder eben Musik. Ihr widmeten sich die Schülerinnen und Schüler jetzt komprimiert eine Woche lang. Für das Münchner Rundfunkorchester, das sich seit Langem der musikalischen Kinder- und Jugendarbeit widmet, ist dies neben dem pädagogischen Begleitprogramm zur Konzertreihe Klassik zum Staunen eine weitere Herausforderung. Doch die Musikerinnen und Musiker bringen viel Erfahrung ein, etwa aus der Kooperation mit einer Patenschule oder dem Projekt Klasse Klassik, bei dem Schulorchester mit den Profis musizieren. Neben dem Münchner Rundfunkorchester sind beim KulturTagJahr auch die Stiftung Pinakothek der Moderne und das gleichnamige Museum, die Münchner Kammerspiele, das Bayerische Staatsballett, das Literaturhaus München, die Hochschule für Fernsehen und Film München sowie das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beteiligt.